Susanne Muel

 

1953 geboren in Stuttgart, lebt in San Diego

Ausstellungen in Ulm:

2013 SMUDAJESCHECK GALERIE zum 60. Geburtstag, 1993 Ulmer Museum zum 40. Geburtstag

„Susanne Muels Thema ist das Verhältnis von innerer zu äußerer Wirklichkeit. Mit großer Sensibilität reagiert die Künstlerin auf Beziehungen der Einzelnen zu ihrer Umwelt, auf die Verständigung der Menschen untereinander. Muels Zeichnungen, Gouachen, Radierungen und Ölbilder, auch die Installationen handeln von Gefühlen und Erinnerungen, von Verletzungen und Ängsten, aber ebenso von Heilung und Liebe. Ausgangspunkt sind gezeichnete Tagebücher, mit denen Muel als 20 -jährige beginnt. Aus diesen Skizzen entwickelt sie die großformatigen Blätter, deren Farb- und Bleistiftbahnen auf festem oder transparentem Papier mehr und mehr in den Raum hinein greifen. Elektrisches Licht, Schatten und Bewegung steigern bisweilen den Eindruck. Es entstehen auch frei im Raum stehende, diaphane Körper. 

Susanne Muel, die gebürtige Stuttgarterin, lebt seit nahezu 30 Jahren in den USA. Mit 25 Jahren kommt sie als Max Beckmann Stipendiatin erstmals für zwei Jahre nach New York. 1985, fünf Jahre später, kehrt Muel in die amerikanische Metropole zurück, 2000 zieht sie wegen ihrer Krankheit in das klimatisch günstige San Diego. Susanne Muel wohnte und arbeitete auch in europäischen Großstädten. Außer an der Kunstakademie ihrer Heimatstadt studierte sie in Wien und – mit einem DAAD Stipendium – in London, 1981-1985 lebte sie in Berlin.“ Dr. Brigitte Reinhardt